Gerne helfen wir Ihnen persönlich weiter!

HolzLand Seibert GmbH
Sägewerk 1 (An der B45)
64711 Erbach
Tel.: 06062 - 956 180
E-Mail: info@holzland-seibert.de

Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
und 13.30 - 18.00 Uhr
Samstags 09.00 - 13.00 Uhr

Onlineseminar für Türen von HolzLand Seibert- Ihrem Türenexperten in Erbach im Odenwald, rund um Mannheim, Heidelberg sowie Darmstadt und Buchen!

  1. Was muss die Türe können oder welche Gedanken sollte man sich vor dem Türenkauf machen?
  2. Türen Fachbegriffe oder wir übersetzen Ihnen das Fachchinesisch von Holzhändlern.
  3. Zusammen- und Einbau einer Türzarge.
  4. Türfüllungen Vor- und Nachteile.
  5. Oberflächen: Welche Oberfläche für welchen Zweck?
  6. Zusammenfassung.
  7. Ich habe noch Fragen. Unsere Telefonnummern und Mailadressen für offene Fragen
Türen sind was Beratungsleistung, Qualität, Planung und Einbau anbelangt die Königsdisziplin vieler Holzhändler die das Türengeschäft professionell betreiben. Bei HolzLand Seibert achten wir trotz Kostendruck und Wettbewerb immer darauf, dass unsere Kunden gute Qualität bekommen die viele Jahre Freude garantiert. Das erreichen wir durch ausgesuchte Lieferanten "Made in Germany", ständige Schulungen und Weiterbildungen sowie den Sachverstand die richtige Türe für den richtigen Kunden zu wählen. Das folgende Online-Türenseminar soll Ihnen für Ihren Türenkauf oder Türenrenovierung eine erste Hilfe für Ihren Besuch bei uns sein.

1. Was muss die Tür können, oder welche Gedanken sollte man sich vor dem Türenkauf machen?

Wir unterscheiden die Türen zuerst in drei Hautgruppen:
Außentüren, Innentüren, Spezialtüren
Außentüren sind Türen die von einer Seite dem Außenklima ausgesetzt sind wie Haustüren, Terrassentüren, Kellerausgangstüren, Hintertüren
Innentüren werden unterschieden auf Innentüren ohne technischen Anforderungen. Das sind normale Zimmertüren für Wohnräume. Und Zimmertüren mit technischen Anforderungen wie Wohnungseingangstüren. Das sind Türen die vom ungeheizten Treppenhaus zur Wohnung führen.
Weitere Türen mit technischen Anforderungen sind Schallschutztüren, Brandschutztüren, Rauchschutztüren, Einbruchhemmende Türen, Feuchtraumtüren, Thermotüren, Klimatüren.
Spezialtüren sind Falttüren, Harmonikatüren, Schiebetüren und Ganzglastüren. Ganzglastüren sind rahmenlose Türen aus massivem meist 8 mm starkem Glas. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass unbedingt ESG (Einscheibensicherheitsglas) verwendet wird. Bei Bruch der Glastür krümelt dieses Glas ähnlich einer Autoscheibe. Dadurch ist die Verletzungsgefahr weit geringer als wenn das Glas splittert. Der Einbau einer Ganzglastür erfolgt in Zargen. Das heißt: Der Austausch einer alten Holztüre gegen eine Ganzglastür kann durchaus einfach erfolgen.


2. Türen und Ihre Fachbegriffe, oder HolzLand Seibert übersetzt Ihnen das Fachchinesisch von Holzhändlern

Anschlag: Auch Din-Richtung genannt. Das ist die Seite an der das Türblatt an den Rahmen/Futter/ Zarge angeschlagen ist. Der Schreiner geht immer von der Türseite aus von der er die Bänder/Scharniere sieht. Hat man eine Din rechts Tür so sind die Bänder von der rechten Sichtseite angeschlagen und man hat links den Türdrücker zum öffnen der Tür.
Hat man eine Din Links Tür so sind die Bänder von der linken Sichtseite angeschlagen und man hat rechts den Türdrücker zum öffnen der Tür.
Bänder: Auch Scharniere genannt. Sie dienen zur Befestigung des Türblatts an den Rahmen/Zarge/Futter. Einfache Türen haben zweiteilige Bänder. Funktionstüren auf Grund Ihres meist höheren Gewichts dreiteilige Bänder.
Dichtung: Das sind Kunststoffabdichtungen die im Falz des Rahmens des Türelements eingebaut sind und so zur Erhöhung von Schall-, Wärme und Staubschutz beitragen.
Futter: Auch Zarge oder Rahmen genannt. Das ist der Bestandteil des Türenelements der fest in die Türöffnung eingebaut wird und das Türblatt hält.
Glasrahmentür: Dabei ist nicht wie angenommen der Rahmen sondern die Füllung aus Glas. Der Rahmen ist meist aus Holz mit verschiedenen Oberflächenvergütungen.
Kältefeind: Auch absenkbare Bodendichtung genannt. Diese Dichtung wird an der unteren Kante der Türe eingebaut und senkt sich beim Schließen der Türe nach unten zum Fußboden ab.
Kämpferfenster: Als Kämpferfenster bzw. Oberlicht bezeichnet man das Fenster welches oberhalb einer Tür, meist ohne Öffnungsmöglichkeit eingebaut ist. In diesem Zusammenhang wird der senkrechte oder waagerechte Riegel als Mittelkämpfer bezeichnet.
Schließblech: Das im Türfutter eingelassene Blech welches das Türblatt mit dem Türfutter verschließt.
Tectusband: Ein für, ohne Falz, voll einschlagende Türen benötigtes Band. Tectusbänder sollten vom Fachbetrieb eingebaut werden da die Feinjustierung viel Erfahrung und Feingefühl benötigt.
Rahmen: Siehe Futter
Zierbekleidung: Das ist der Teil vom Türfutter der Zum Schluss als Verblendung auf den Türrahmen aufgesetzt wird und damit den Anschluss von Türelement zur Wand herstellt.


3. Zusammenbau einer Türzarge:

Eine Montageanleitung als Beispiel für den Zusammen- und Einbau einer Türzarge finden Sie auf: http://www.lebo.de/Einbauanleitung-fuer-Holzzargen-de.pdf


Türfüllungen, HolzLand Seibert sagt Ihnen Vor- und Nachteile

Generell lässt sich sagen, dass eine Tür die etwas schwerer ins Schloss fällt ein besseres Gefühl von Stabilität und Solidität vermittelt als eine Tür die eine leichtere Füllung hat.
Auch neigen schwerere Türen weniger zur Verformung als leichtere Türen. Ein Verformen der Tür hat den Nachteil, dass eine Tür nicht mehr hundertprozentig dicht schließt und dass man eben etwas ziehen oder drücken muss damit die Tür ins Schloss fällt.
Die gängigsten Türblattfüllungen sind:
Türblätter mit Wabeneinlage: Leichtes Türblatt mit Einlage aus Papierwaben oder Papierkraftwaben. Nachteil: Neigt leichter zum Verziehen, weniger stabil. Vorteil: günstiger Anschaffungspreis
Türblätter mit Röhrenspanstegeinlage: Nachteil: neigt leichter zum verziehen, weniger stabil Vorteil: Günstiger Anschaffungspreis etwas stabiler und schwerer als Wabeneinlage.
Türblätter mit Röhrenspaneinlage: Der Klassiker. Die meist verkaufte Einlage, Vorteil: Bei Zimmertüren wenig Verzug, gute Stabilität Nachteil: Etwas höherer Anschaffungspreis als Mittellagen aus Röhrenspansteg oder Papierwabe.
Türblätter mit Vollspaneinlage: Diese Einlage wird meist als Spezialtür wie Schallschutztür oder Wärmeschutztür eingesetzt.

5. Türen und ihre Oberflächen. Welche Oberfläche für welchen Zweck? HolzLand Seibert hilft!

Je nach Wunsch des Kunden, Bedürfnisse und Anforderungen stehen verschiedene Oberflächen zur Auswahl. Hier werden die vier Gängigsten genannt.
Lack: Glatte und sauber lackierte Flächen zählen als Weislacktüren zu den meistverkauften Oberflächen für Türen. Ob als Stiltür, mit Kassetten oder Weislack glatt diese Oberfläche findet auch dank der einfachen Pflege und des günstigen Preises viele Freunde.
CPL: CPL steht für Continuous Pressure Laminate. Der Hauptvorteil dieser Oberfläche ist die enorme Widerstandfähigkeit. CPL-Oberflächen gelten als kratz, stoß und abriebfest. Sie sind fast 100% lichtecht und auch handelsübliche Reinigungsmittel können ihnen nichts anhaben. Die Dekore gehen von weiß bis zur porenstrukturierten Buche, Eiche oder Ahorn, so dass man nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten mit dieser anspruchsvollen Oberfläche hat.
Furniere: Die natürlichste aller Oberflächen. Jede Tür ist ein Unikat. Ob quer-, längsfurniert oder mit Intarsienarbeit echtes Holz bewahren Farbe und Maserung des Holzes bis ins Detail. Furniere sind also die hochwertigsten und edelsten Oberflächen.
HPL: HPL steht für High Pressure Laminate. Diese Oberfläche ist durch den Hochdruck in Mehretagenpressen noch widerstandsfähiger als CPL(siehe oben). Türen mit diesen Oberflächen werden häufig im öffentlichen Bereich wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern eingesetzt.


6. Zusammenfassung

Natürlich können diese Informationen nicht eine komplette Beratung im Fachhandel ersetzten. Sie sind jedoch ein guter Einstieg ins Basiswissen Türen damit man beim Besuch im Fachhandel von Information nicht überhäuft wird sondern sich auch auf Farben und Formen konzentrieren kann. Wir bei Holzland Seibert in Erbach im Odenwald beraten Sie gerne, kümmern uns um die Lieferung und vermitteln auf Wunsch qualifizierte Handwerker für alle die Ihre Türen nicht selbst einbauen können oder möchten. Gerade dieser Türen-Service wird bei unseren Türenkunden rund um Heidelberg, Mannheim oder Darmstadt sowie Bensheim und Buchen gerne wahrgenommen.
Eine verbindliche Aussage für den konkreten Zweck über die Verwendbarkeit, Anwendung und Einbau sowie eine rechtliche Aussage sind mit diesen Aussagen und Downloads nicht gegeben!


7. Sie haben noch Fragen. Unsere Telefonnummern und Mailadressen für offene Fragen helfen Ihnen weiter.

Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Hubertus Lenz, Geschäftsführer, Telefon 06062-95618-11, 1@holzland-seibert.de
Simon Müller, Groß- und Außenhandelskaufmann, Schreiner, Telefon 06062-95618-13, 3@holzalnd-seibert.de
Patrick Rab Einzelhandelskaufmann, Telefon 06062-95618-14, 4@holzland-seibert.de

HolzLand Seibert- Ihr kompetenter Holzfachmarkt für Türen und Holz in Erbach nahe Michelstadt im Odenwald.