Mosel Türen

Verbesserung als Daueraufgabe Verantwortungsvolles Arbeiten ist für uns kein einmal erreichter Meilenstein, sondern tägliche Praxis. Die Teams in Konstruktion, Einkauf, Verpackung und Fertigung prüfen fortlaufend Prozesse, Materialien und Abläufe, um herauszufin- den, was sich weiter optimieren lässt. Dazu gehört auch, Lieferwege regelmäßig neu zu bewerten oder Optimierungspotenziale in der Produktion aufzuspüren. Viele der Maßnahmen wirken unscheinbar, manche sind technisch komplex, andere or- ganisatorisch. Doch in der Summe entsteht daraus eine Haltung: Verantwortung endet nicht am Werkstor. Sie beginnt dort. Fortschritt mit Verantwortung: Maßnahmen im täglichen Betrieb Wer ein Unternehmen über Generationen hinweg führt, denkt automatisch weiter als bis zum nächsten Quartal. Unsere Entscheidungen jetzt wirken sich immer auch auf die Menschen aus, die nach uns kommen. Dieser Gedanke prägt uns seit jeher und erklärt, warum wir als Familienunternehmen unsere Produktion Schritt für Schritt so gestalten, dass Materialien und Prozesse verantwortungsvoll eingesetzt werden. Da- bei geht es nicht um wohlklingende Schlagworte, sondern um überprüfbare Fakten und konkrete Maßnahmen im täglichen Betrieb. Für die nächste Generation – und die danach Wer heute baut, entscheidet darüber, wie die Welt mor- gen aussieht. Deshalb kombinieren wir hohe Produkt- qualität immer mit einem klaren Anspruch: der bewusste Umgang mit Materialien, der verantwortungsvolle Ein- satz von Energie und die zuverlässige Herkunft. Das ist für uns kein Trend, sondern die langfristige Aufgabe unseres Familienunternehmens. Saubere Verarbeitung, geprüfte Türen Gerade bei Türen kommen vielfach Lacke zum Einsatz. Deren Emissionen zählen zu den größten Herausforderungen bei der Ver- arbeitung von Oberflächen. Wir setzen aus- schließlich hochwertige UV-Lacke ein, die langlebig und widerstandsfähig sind. Klar definierte Verarbeitungsstandards schützen die Mitarbeitenden in der Produktion. Die fertigen Türen und Zargen werden schad- stoff- und emissionsgeprüft und erfüllen die Kriterien der TÜV-Zertifizierung. Strom und Wärme aus eigener Erzeu­ gung Ein bewusster Umgang mit Energie und Res- sourcen ist uns wichtig. Unsere Werke produzieren mittlerweile in etwa so viel Strom und Wärme, wie sie im Jahresver- lauf benötigen, gewonnen aus zwei Quellen, die direkt auf dem eigenen Gelände stehen. Unsere Photovoltaikanlage liefert mittlerweile 1.500 kWp und hat ihre ursprüngliche Leistung damit vervierfacht. Ergänzt wird sie durch ein Holzheizkraftwerk. Dort werden Holzreste aus der eigenen Produktion verwertet. So entsteht ein Energie- und Materialkreislauf, der gleich doppelt wirkt: Die Reste müssen nicht entsorgt werden, und die hier gewonnene Energie fließt wieder in die Produktion zurück. Dass diese zwei Systeme optimal ineinander- greifen, hat einen spürbaren Effekt: Wir haben mit dem Energieeinsatz verbundene Emissionen in den vergangenen Jahren konsequent reduziert. Materialkreisläufe im Betrieb gestalten: in der Produktion und darüber hinaus Materialien müssen mit Bedacht eingesetzt werden. Wir führen da- her Lack- und Holzreste nach Möglichkeit wieder in den internen Produktionsablauf zurück und reduzieren so Materialreste. Auch bei der Verpackung zeigt sich dieser Anspruch sehr konkret. Bei den Zargen stellen wir auf Verpackungen mit Recyclinganteil um. Noppenpapier ersetzt Schritt für Schritt Schaumstoff. Das redu- ziert den Kunststoffanteil deutlich. Bei den Türblättern setzt unser Unternehmen schon seit Jahren auf robuste Wellpappe. Ohne den Einsatz von Styropor kommen die Türen so beim Fachhandel an, gut geschützt und materialbewusst verpackt. Logistik mit System Auch bei den Materialien gilt der Grundsatz: je näher, desto besser. Fast alle von uns bezoge- nen Rohstoffe und Komponenten stammen aus Deutschland, viele sogar aus der unmittelbaren Region. Das Holz unserer Türen kommt aus zer- tifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. So werden Lieferwege verkürzt und die Her- kunft der Materialien bleibt nachvollziehbar. Wir setzen zudem auf intelligente Logistik: Bei großen Lagerkunden, die per Werksflotte be- liefert werden, werden Rücksendungen direkt mitgenommen, um Leerfahrten zu vermeiden. Parallel dazu stellen wir unseren Fuhrpark kon- sequent auf Elektromobilität um. Derzeit sind bereits 15 E-Fahrzeuge im Einsatz. Unsere 22 Ladestellen stehen nicht nur Dienstfahrzeu- gen zur Verfügung, sondern allen Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden. 76 77 Fortschritt mit Verantwortung

RkJQdWJsaXNoZXIy ODE0MjQ=